Für alte Apps wird’s eng – Wartungsvertrag statt App-Store Sperre

Apple und Google wollen in ihren App-Stores aufräumen. Konkret heißt das, dass veraltete Apps bald aus den Stores verschwinden. Ab 1. November 2022 will Google sämtliche Anwendungen, die nicht mindestens auf der Systemversion Android 11 (veröffentlicht im September 2020) basieren, im Play-Store ausblenden. Auch Apple zieht mit: Alle Apps, die seit drei Jahren nicht mehr aktualisiert wurden, fliegen raus!

Viele Entwickler*innen müssen sich jetzt noch rechtzeitig um die Aktualisierung und Wartung veralteter Apps kümmern, um nicht aus den App-Stores verbannt zu werden. Doch ist das Just-in-Time-Update auch für die Zukunft die richtige Strategie?

Die App ist fertig: Jetzt zurücklehnen?

Ist eine App einmal in den App-Stores gelistet, kann sich der Auftraggeber zurücklehnen und das Projekt als erledigt ansehen. Falsch gedacht! Auch wenn das viele vermuten – es stimmt nicht. Eine App, die langfristig funktionieren und genutzt werden soll, muss laufend weiterentwickelt werden. Warum? Gewisse Fehler treten erst im aktiven Betrieb auf. Dazu kommt das Feedback der User. Darauf muss so schnell wie möglich reagiert werden.

Zu diesen Punkten kommen die eingangs erwähnten Änderungen der Anforderungen und Richtlinien in den App-Stores, die mittlerweile monatlich angepasst werden. Um eine dauerhafte Listung in den Stores sicherzustellen, muss die App also immer aktuell gehalten und laufend gewartet werden. Aber wie kann das bewerkstelligt werden?

Wartungsvertrag: Das Rundum-Sorglos-Paket

Das Zauberwort für regelmäßige Weiterentwicklung und Instandhaltung von Apps lautet Wartungsvertrag. Hat der/die Auftraggeber*in einen solchen mit der Entwickler-Firma abgeschlossen, genießt man als Kund*in ein Rundum-Sorglos-Paket. Das beinhaltet nicht nur eine 24/7-Erreichbarkeit der IT-Expert*innen (falls akute Probleme auftreten) oder eine priorisierte Behandlung, inklusive verkürzter Reaktionszeit, sollte schnell Handlungsbedarf bestehen. Dieses Carepaket sichert vor allem die regelmäßige Wartung und das Monitoring potenzieller Problemquellen, unabhängig von akuten Fehlern in der App.

Ein Wartungsvertrag ist speziell in Hinblick auf die angekündigten Aufräumaktionen in den App-Stores besonders sinnvoll. Ein Fixpunkt für Entwickler*innen auf der ganzen Welt ist jedes Jahr der Release der neuen Betriebssystem-Versionen. Traditionell werden diese im Herbst vorgestellt und finden wenig später auch den Weg auf den Großteil der Endgeräte. Durch permanente Wartung der Apps sowie der eingebundenen Dienste und rechtzeitiges Testen mit Beta-Versionen der neuen Betriebssysteme kann die App bereits im Vorhinein auf die Umstellung des Systems vorbereitet werden.

Auftraggeber aufgepasst

Eine solche Rundum-Betreuung erfordert allerdings auch einiges an zeitlichen und personellen Kapazitäten aufseiten des App-Herstellers. Nicht jeder kann einen Wartungsvertrag anbieten – hier kommt es definitiv auf die Größe und die Infrastruktur des Unternehmens an.

Für Auftraggeber*innen ist es empfehlenswert, bereits bei der Auswahl des App-Entwicklers darauf zu achten, ob die Möglichkeit eines Wartungsvertrags besteht. Die Investition in ein solches Rundum-Sorglos-Paket lohnt sich jedenfalls.

Bestes Service mit Wartungsvertrag

Alle, die bei der Entwicklung ihrer App nichts dem Zufall überlassen wollen, finden mit bluesource den idealen Partner. Wir wissen, worauf es beim Entwickeln ankommt und sorgen auch dafür, dass die Apps unserer Kund*innen immer auf dem aktuellsten Stand bleiben – mit unserem Wartungsvertrag.

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