Neobanken: Kostentransparenz und App-Komfort prägen die Wechselbereitschaft

Kundin nutzt Smartphone und Bankkarte für Mobile Banking App und Neobank-Services

Eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag von bluesource – mobile solutions, durchgeführt vom Marktforschungs-Institut TQS, zeigt: Günstigere Konditionen, transparente Kosten und eine moderne Mobile Banking App sind für Österreicher:innen die stärksten Argumente, um über den Wechsel von einer klassischen Bank zu einer reinen Digitalbank oder Neobank nachzudenken. Gleichzeitig bleibt die Wechselbereitschaft begrenzt: 44,1 Prozent der Befragten schließen einen Wechsel zu einer reinen Digitalbank oder Neobank derzeit aus.

Für etablierte Banken ist das eine starke Ausgangsposition. Vertrauen, bestehende Kundenbeziehungen und regionale Verankerung bleiben relevante Wettbewerbsvorteile. Entscheidend ist jedoch, diese Vorteile im digitalen Alltag sichtbar zu machen – vor allem in der Banking-App.

Die wichtigsten Wechselgründe auf einen Blick

Die stärksten möglichen Argumente für einen Wechsel zu einer Neobank sind laut Umfrage:

  • 36,6 Prozent: bessere Konditionen und höhere Kostentransparenz
  • 30,6 Prozent: einfache Kontoeröffnung und unkomplizierter Kontowechsel
  • 29,8 Prozent: App-Komfort durch eine moderne, nutzerfreundliche App

Nachgelagerte Argumente sind Banking-Funktionen für individuelle Bedürfnisse mit 18,4 Prozent und attraktive Zusatzfunktionen für Alltag und Reisen mit 16,9 Prozent.

Die Ergebnisse zeigen: Der Wettbewerb zwischen etablierten Banken und Neobanken entscheidet sich nicht nur über Preise oder einzelne Funktionen. Relevanter ist, wie einfach, transparent und verlässlich Kund:innen ihre Bank im mobilen Kanal erleben.

Die folgende Infografik steht im Presseordner zum Download bereit. Der Abdruck ist honorarfrei bei Nennung des Copyrights © bluesource.

Infografik zur Neobanken-Wechselbereitschaft: 44,1 % schließen einen Wechsel aus, wichtigste Gründe sind Kostentransparenz und App-Komfort.

Warum die Mobile Banking App zum zentralen Kontaktpunkt wird

Da ein wesentlicher Anteil der Kund:innen heutzutage nur mehr sehr selten eine Bankfiliale betritt, findet der regelmäßige Kontakt zur Bank zunehmend via Smartphone statt: Kontostand prüfen, Überweisungen freigeben, Limits ändern, Services aktivieren, etc. In diesem Momenten entsteht der Eindruck, ob eine Bank verständlich, modern und vertrauenswürdig wirkt. Eine Banking-App ist deshalb mehr als ein technisches Frontend. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Kundenbeziehung.

Für klassische Banken liegt darin eine Chance. Sie müssen Neobanken nicht einfach kopieren. Aber sie müssen die Erwartungen erfüllen, die Kund:innen heute an digitale Services stellen: klare Informationen, stabile Performance, verständliche Prozesse, schnelle Orientierung und eine User Experience, die auch komplexe Bankprozesse einfach nutzbar macht.

Sinnvoll integriert sind Mehrwertservices von Relevanz

Wir können an den Ergebnissen dieser österreichsichen Umfrage auch erkennen: Zusatzfunktionen für Alltag, Reisen oder individuelle Lebenssituationen sind zwar nicht der Hauptwechselgrund, aber ein relevanter Baustein moderner Banking-Apps. Es kommt nicht auf die Menge an Funktionen an, sondern ihre Einbettung in eine konsistente mobile Customer Journey.

Mehrwertservices können ihre Wirkung entfalten, wenn sie ein konkretes Problem lösen, beispielsweise digitale Kundenbindung, Karten- und Wallet-Funktionen, Reise-Services oder personalisierte Finanzfunktionen. Werden sie isoliert ergänzt, entsteht schnell Komplexität.

bluesource als Partner, der Banking-Apps aufs nächste Level hebt

bluesource – mobile solutions entwickelt seit 25 Jahren mobile Frontends für Banken und Finanzdienstleister - darunter BBVA, Erste Group, HSBC, Oberbank, Raiffeisen, S-Payment und weitere. Unser Fokus liegt auf Banking-Apps, Payment- und Mehrwertservice-Integrationen, User Experience, Barrierefreiheit, Sicherheit und skalierbarer nativer App-Entwicklung.

Die aktuelle Umfrage belegt erneut: Banken brauchen mobile Anwendungen, die Vertrauen, Transparenz und Komfort zusammenbringen. Gerade etablierte Institute können ihre starke Marktposition ausbauen, wenn sie den Vertrauensvorsprung konsequent in bessere digitale Nutzungserlebnisse übersetzen.

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